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Der Vaterschaftstypus wird dabei gebildet aus stärker dem gesellschaftlichen Wandel unterliegenden Dimensionen wie
Funktionen, Beteiligung bzw. Engagement in der Vaterschaft und Geschlechtsidentität, und den je individuellen Selbsteinschätzungen
und Persönlichkeitsmerkmalen des Vaters sowie schließlich dem sich aus dem Spannungsfeld von individuell wahrgenommen
sozialen Rollenanforderungen an die Vaterschaft und dem lebensgeschichtlich gebildeten und erfahrungsvermittelten Selbstbild
des Vaters. Der Zusammenhang von Vatertypus mit der sozialisatorischen Wirkung auf die Autonomieentwicklung des Kindes
(in den Dimensionen der Selbständigkeitsentwicklung, Kompetenzen in der Beziehungsregulierung, Gruppenverhalten) wird durch
leitfadengestützte Kinderinterviews und projektive Testverfahren (Schwarzfußtest) deutlich.
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