Larimar in Kugelform

Was ist ein Larimar?

Larimarangänger in Gold gefasst


 

Der Larimar ist ein seltener und wertvoller Halbedelstein, der einzig in der Dominikanischen Republik vorkommt, abgebaut wird und erst Mitte der 70er Jahre durch zunehmenden Tourismus bekannt wurde.

Seinen Namen bekam er von einem Minenbesitzer, der ihn nach seiner Tochter Larissa (Lari); auf Grund ihrer Schönheit; und dem spanischen "Mare" = Meer (Mar); wegen seiner Farbe; seinen Namen gab.

Der Larimar ist ein Pektolith (griechisch für: zusammengesetzter Stein), der in immer unterschiedlicher bläulicher Färbung vor kommt. Die Farbpalette reicht von einem fast weißen Blau bis hin zu einem dunklen Blau, welches allerdings noch seltener vorkommt. Die Farbe des Stein ist außerdem nie gleichmäßig, sondern hat fast immer Einschlüsse und unterschiedliche Tönungen.

Die Qualität eines Steins richtet sich nach der Intensivität seiner Farbe; je dunkler - je wertvoller - je seltener. Oft wird der Stein auch von feinen weißen Adern durchzogen oder, was aber selten ist, sind Hämatiteinschlüsse vorhanden, die durch ihre rote Farbe sichtbar sind und oft wie ein pflanzlicher Eindruck wirken.

Wegen seiner Härte eignet sich der Stein sehr gut zur Schmuckverarbeitung und ist in der Dominikanischen Republik auch recht günstig zu erstehen. Da für diesen Stein ein Ausfuhrverbot zur gewerblichen Nutzung besteht, ist der Larimar im Ausland nur schwer zu bekommen. Die Preise für Schmuckstücke sind dann auch wesentlich höher, da der Erwerb nur über einige wenige Händler in der Dominikanischen Republik, die über ein Internetportal vertreiben, zu bekommen ist.


 

Der Larimar

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   Wozu kann der Larimar verarbeitet werden?
Die Geschichte des Larimar