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LE
TOUQUET
Tournoi
de Pentecote
Der
Bremer Hockey Club
in Le Touquet
1997
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2009
2010
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LE
TOUQUET 2006
In diesem Jahr war
die Vorfreude auf das Turnier besonders groß, da die Knacke-Brüder wieder
einmal dabei waren. Sie leben, wie viele andere des BHC - Le Touquet-Teams,
schon lange weit weg von Bremen, nutzen aber immer wieder die Gelegenheit,
hier alte Freunde zu treffen. Jan und Hendrik waren wieder dabei und hatten
diesmal Phil als Verstärkung mitgebracht. Die weibliche Unterstützung
war in diesem Jahr durch Sarah, Susanne und Ludwina gesichert, so dass
wir auf ein schönes und, dank der guten Besetzung, auf ein erfolgreiches
Turnier hoffen durften. Wir stimmten uns am ersten Abend im L`Estaminet
auf das Turnier ein und lernten unsere diesjährigen Neuen, Phil und Lennart,
kennen.
Bei herrlichen Wetter
starteten wir ins Turnier. Olli Michel im Tor, Jan Henschen, Peter Knacke,
Markus Katterbach, und Thomas Temps in der Verteidigung, Lennart, Phil,
Christoph Knacke und Christian Busch im Mittelfeld und Eric Belly mit
Hendrik Henschen im Sturm.
1.Spiel : BHC – Royal
Ombrage (B) 5 :1 Eric erzielte nach einer Flanke von Christian mit einer
Direktabnahme schon nach ca. 5 min den ersten Treffer. Es zeigte sich
schnell das wir in diesem Jahr eine spielstarke Mannschaft hatten. Bis
zur Pause hatten wir durch Hendrik und Christoph (Penalty Corner) auf
3:0 erhöht. Nach der Pause erzielte Christoph aus dem Spiel heraus einen
2. Treffer und Thomas Temps verwandelte einen 7m. Gegen Ende gelang unseren
guten alten Bekannten von Ombrage noch der Ehrentreffer
2.Spiel: BHC – Royal
Daring Bruxelles (B) 3:3 Wir hatten umgestellt, Christoph Knacke war in
die Abwehr, Thomas Temps in den Sturm gewechselt. Der hohe Sieg am Morgen
hatte uns anscheinend übermütig werden lassen, und der Kunstrasen kam
unseren älteren Spielern auch nicht gerade entgegen. Jedenfalls mussten
wir sehr schnell einen Rückstand hinnehmen. Die Atmosphäre war, durch
das ruppige Spiel der Belgier, aufgeladen, und es kam zu zahlreichen Nickligkeiten.
Zur Pause stand es 1:3 gegen uns. Peter Knacke gelang es mit einer seiner
legendären Halbzeitreden, die Mannschaft wieder aufzurichten. Nach hartem
Kampf und besserer 2. Halbzeit konnten wir schließlich noch 2 Tore erzielen
und ausgleichen.
Wir verbrachten den
Abend in froher Hoffnung, ins Finale einziehen zu können, da die kommenden
Gegner bezwingbar erschienen. Zur Tradition ist mittlerweile das gemeinsame
Abendessen im Mannschaftskreis in dem kleinen, gemütlichen Restaurant
„Chez Mimile“ geworden. Wie immer war das Essen einfach, aber lecker und
die Stimmung bestens. Hendrik und Phil waren der Meinung, dass man auch
zu später Stunde dort noch etwas zu Essen bekommt und haben zunächst im
Hotel den ein oder anderen Drink zu sich genommen. Leider konnten sie
ihren Hunger nicht mal bei einem Fastfood-Hersteller stillen, da dieser
weit außerhalb des Ortes seine Filiale hat, und es ist nicht genau überliefert,
ob die beiden schließlich mit knurrendem Magen schlafen gegangen sind.
3. Spiel: BHC – Ex
Turim Arrepti Seit Jahren treten wir in Le Touquet an. Der Veranstalter
lädt immer die gleichen Mannschaften ein, die auch immer gerne wieder
kommen, so dass die Warteliste lang und Nachrücker selten sind. Deshalb
kennen wir auch die meisten unserer Gegner inzwischen recht gut. Besonders
häufig spielen wir gegen die sympatischen Holländer von Ex Turim Arrepti,
die immer mit Kind und Kegel anreisen, mit 1-2 Damen spielen und durch
eine lockere Art zu überzeugen wissen. Deshalb neigt man leicht dazu sie
zu unterschätzen. Da wir mit Royal Daring punktgleich waren wollten wir
möglichst hoch gewinnen um unser Torverhältnis weiter zu verbessern. Dies
viel uns jedoch weit schwerer als gedacht. Wir mussten lange warten bis
uns der erste Treffer gelang….
Endspiel: BHC – France
Pub 0:5 Zum ersten mal seit vielen Jahren stand die BHC-Truppe somit im
Finale des„ Tournoi Mineur“ gegen die alten Bekannten von France Pub,
einer All-Star Mannschaft mit exzellenten Einzelspielern, die eigentlich
nur zu faul sind, bei den „Majeurs“ zu spielen. So war es kein Wunder,
dass wir, geplagt mit diversen Blessuren und vom (Muskel-)Kater gezeichnet,
den Franzosen den Vortritt lassen mussten. Dennoch hat der Auftritt vor
prächtiger Kulisse auf dem Hauptplatz viel Spaß gemacht, und die anschließende
Siegerehrung wurde zu einem Highlight für die langjährigen Touquet-Fahrer
mit der klammheimlichen Schadenfreude über die Niederlage der "sympathischen"
Pittermänner im Finale der „Elite“. Danach teilte sich der zusammen gewürfelte
Haufen wieder in alle Himmelsrichtungen, der eine Teil machte sich auf
den Weg nach Bremen, ein anderer startete Richtung Mainz/ Wiesbaden, und
ein kleiner Rest blieb noch bis zum Dienstag, um dann via Paris die Heimreise
anzutreten. Le Touquet hatte sich – mal wieder – von seiner besten Seite
gezeigt: herrliches Wetter, volle Strände, nette Gastgeber, alte Freunde,
die man lange nicht gesehen hatte, für unser Alter recht ansehnliches
Hockey und nicht zuletzt französische Lebensart „par excellence“. Und
so heißt es auch 2007 wieder: Auf nach Le Touquet!
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