LE TOUQUET

Tournoi de Pentecote

   

 

Der Bremer Hockey Club
in Le Touquet


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LE TOUQUET 2006

In diesem Jahr war die Vorfreude auf das Turnier besonders groß, da die Knacke-Brüder wieder einmal dabei waren. Sie leben, wie viele andere des BHC - Le Touquet-Teams, schon lange weit weg von Bremen, nutzen aber immer wieder die Gelegenheit, hier alte Freunde zu treffen. Jan und Hendrik waren wieder dabei und hatten diesmal Phil als Verstärkung mitgebracht. Die weibliche Unterstützung war in diesem Jahr durch Sarah, Susanne und Ludwina gesichert, so dass wir auf ein schönes und, dank der guten Besetzung, auf ein erfolgreiches Turnier hoffen durften. Wir stimmten uns am ersten Abend im L`Estaminet auf das Turnier ein und lernten unsere diesjährigen Neuen, Phil und Lennart, kennen.

Bei herrlichen Wetter starteten wir ins Turnier. Olli Michel im Tor, Jan Henschen, Peter Knacke, Markus Katterbach, und Thomas Temps in der Verteidigung, Lennart, Phil, Christoph Knacke und Christian Busch im Mittelfeld und Eric Belly mit Hendrik Henschen im Sturm.

1.Spiel : BHC – Royal Ombrage (B) 5 :1 Eric erzielte nach einer Flanke von Christian mit einer Direktabnahme schon nach ca. 5 min den ersten Treffer. Es zeigte sich schnell das wir in diesem Jahr eine spielstarke Mannschaft hatten. Bis zur Pause hatten wir durch Hendrik und Christoph (Penalty Corner) auf 3:0 erhöht. Nach der Pause erzielte Christoph aus dem Spiel heraus einen 2. Treffer und Thomas Temps verwandelte einen 7m. Gegen Ende gelang unseren guten alten Bekannten von Ombrage noch der Ehrentreffer

2.Spiel: BHC – Royal Daring Bruxelles (B) 3:3 Wir hatten umgestellt, Christoph Knacke war in die Abwehr, Thomas Temps in den Sturm gewechselt. Der hohe Sieg am Morgen hatte uns anscheinend übermütig werden lassen, und der Kunstrasen kam unseren älteren Spielern auch nicht gerade entgegen. Jedenfalls mussten wir sehr schnell einen Rückstand hinnehmen. Die Atmosphäre war, durch das ruppige Spiel der Belgier, aufgeladen, und es kam zu zahlreichen Nickligkeiten. Zur Pause stand es 1:3 gegen uns. Peter Knacke gelang es mit einer seiner legendären Halbzeitreden, die Mannschaft wieder aufzurichten. Nach hartem Kampf und besserer 2. Halbzeit konnten wir schließlich noch 2 Tore erzielen und ausgleichen.

Wir verbrachten den Abend in froher Hoffnung, ins Finale einziehen zu können, da die kommenden Gegner bezwingbar erschienen. Zur Tradition ist mittlerweile das gemeinsame Abendessen im Mannschaftskreis in dem kleinen, gemütlichen Restaurant „Chez Mimile“ geworden. Wie immer war das Essen einfach, aber lecker und die Stimmung bestens. Hendrik und Phil waren der Meinung, dass man auch zu später Stunde dort noch etwas zu Essen bekommt und haben zunächst im Hotel den ein oder anderen Drink zu sich genommen. Leider konnten sie ihren Hunger nicht mal bei einem Fastfood-Hersteller stillen, da dieser weit außerhalb des Ortes seine Filiale hat, und es ist nicht genau überliefert, ob die beiden schließlich mit knurrendem Magen schlafen gegangen sind.

3. Spiel: BHC – Ex Turim Arrepti Seit Jahren treten wir in Le Touquet an. Der Veranstalter lädt immer die gleichen Mannschaften ein, die auch immer gerne wieder kommen, so dass die Warteliste lang und Nachrücker selten sind. Deshalb kennen wir auch die meisten unserer Gegner inzwischen recht gut. Besonders häufig spielen wir gegen die sympatischen Holländer von Ex Turim Arrepti, die immer mit Kind und Kegel anreisen, mit 1-2 Damen spielen und durch eine lockere Art zu überzeugen wissen. Deshalb neigt man leicht dazu sie zu unterschätzen. Da wir mit Royal Daring punktgleich waren wollten wir möglichst hoch gewinnen um unser Torverhältnis weiter zu verbessern. Dies viel uns jedoch weit schwerer als gedacht. Wir mussten lange warten bis uns der erste Treffer gelang….

Endspiel: BHC – France Pub 0:5 Zum ersten mal seit vielen Jahren stand die BHC-Truppe somit im Finale des„ Tournoi Mineur“ gegen die alten Bekannten von France Pub, einer All-Star Mannschaft mit exzellenten Einzelspielern, die eigentlich nur zu faul sind, bei den „Majeurs“ zu spielen. So war es kein Wunder, dass wir, geplagt mit diversen Blessuren und vom (Muskel-)Kater gezeichnet, den Franzosen den Vortritt lassen mussten. Dennoch hat der Auftritt vor prächtiger Kulisse auf dem Hauptplatz viel Spaß gemacht, und die anschließende Siegerehrung wurde zu einem Highlight für die langjährigen Touquet-Fahrer mit der klammheimlichen Schadenfreude über die Niederlage der "sympathischen" Pittermänner im Finale der „Elite“. Danach teilte sich der zusammen gewürfelte Haufen wieder in alle Himmelsrichtungen, der eine Teil machte sich auf den Weg nach Bremen, ein anderer startete Richtung Mainz/ Wiesbaden, und ein kleiner Rest blieb noch bis zum Dienstag, um dann via Paris die Heimreise anzutreten. Le Touquet hatte sich – mal wieder – von seiner besten Seite gezeigt: herrliches Wetter, volle Strände, nette Gastgeber, alte Freunde, die man lange nicht gesehen hatte, für unser Alter recht ansehnliches Hockey und nicht zuletzt französische Lebensart „par excellence“. Und so heißt es auch 2007 wieder: Auf nach Le Touquet!

 

 

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